Die Kunst der Verführung

Der Trick: sich wohlfühlen - und das auch ausstrahlen

Die unterschiedlichen Wege, sich dem Partner erotisch zu nähern, haben jeweils eine eigene Wirkung auf das Liebesspiel. Erotisch ist es allemal auch, sich dem anderen als sexuelles Wesen zu zeigen. Vielen ist aber nicht klar, was sie tun müssten, um eine erotische Wirkung zu entfalten. Sie wissen auch nicht, wie sie Intimität herstellen oder den Partner ohne Worte dazu einladen können, eine persönliche Nähe aufkommen zu lassen, in der sexuelle Energien entstehen können. Dabei gibt es dafür unzählige Möglichkeiten und auch Lernschritte, die oft gar nicht mit dem Thema in Zusammenhang gebracht werden.

Es ist zunächst von Belang, dass man sich im eigenen Körper wohlfühlt. Wer sich als erotisches Wesen präsentieren möchte, braucht eine Idee davon, dass das, was er zeigt, auch beim Gegenüber Gefallen findet, damit der andere überhaupt gern in Kontakt treten möchte. Oft spielen Grübeleien, Unwissenheit und Vorurteile eine Rolle, wenn es darum geht, auf jemanden erotisch wirken zu wollen. Deswegen bleibt das Licht im Schlafzimmer häufig aus.

Außerhalb des Bettes entsteht dafür ein umso klarerer Eindruck davon, ob sich jemand begehrenswert fühlt. An der Art des Gehens, Stehens und Bewegens wird sichtbar, ob ein Mensch zufrieden mit sich ist und weiß, was er Tolles zu bieten hat, auch sexuell.

Das ist erotische Anziehungskraft. Er oder sie zeigt sich gern und lässt sich anschauen.